Familienstiftung – Ernst Edler von Schuch

Familienstiftung – Ernst Edler von Schuch

Ernst Edler von Schuch



"Es ist nicht meine Art stehen zu bleiben"
Bewahrung der Erinnerung an den Dirigenten Ernst von Schuch, Vermittlung seines musikalischen Erbes und Förderung des Dirigentennachwuchses“





Zwei Ernst von Schuch Preisträger nominiert für den Wettbewerb um den Deutschen Dirigentenpreis 2019 in Köln!

 

Johannes Braun, Preisträger des dritten Ernst von Schuch Preises 2016, und Gábor Hontvári, Preisträger des fünften Ernst von Schuch Preises 2018, sind nominiert für den Wettbewerb um den Deutschen Dirigentenpreis in Köln, der dort in der Zeit vom 11. – 18.Oktober 2019 stattfindet.

 

Beide jungen Dirigenten haben inzwischen erste Karriereschritte gemacht:

Johannes Braun ist seit der letzten Spielzeit 1. Kapellmeister am Landestheater  Coburg,

Gábor Hontvári wird in der kommenden Spielzeit 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD am Mainfranken-Theater in Würzburg sein.

 

 

 

Sabine Lämmel, Enkelin von Ernst und Clementine von Schuch, im Jahr 2019 verstorben

Am 8. Februar 2019 ist Sabine Lämmel, geb. Schmidt, im Alter von 94 Jahren in Saarbrücken verstorben.

Sie war die jüngste, noch lebende Enkelin von Ernst und Clementine von Schuch und die Tochter von Käte Schmidt-Edle von Schuch und Reinhold Schmidt. Geboren am 24. April 1924 in Dresden, überlebte sie mit ihrem ersten Kind den Bombenangriff auf Dresden am 13. Februar 1945 und ging nach Kriegsende mit ihrer Familie nach Westdeutschland. Wechselnde Lebensstationen führten sie schließlich mit ihrer Familie nach Saarbrücken, wo sie die meiste Zeit ihres Lebens- annähernd 60 Jahre – verbrachte.

Gemeinsam mit ihrer Schwester, Brigitte Bela, war sie Mitbegründerin der Familienstiftung Ernst Edler von Schuch. Dank ihrer großherzige Schenkungen an die Familienstiftung aus dem Nachlass der Familie von Schuch und regelmäßiger Förderung des Ernst von Schuch Dirigentenpreises erwarb sie sich hohe Anerkennung im Familien- und Freundeskreis wie auch bei den jungen Preisträgern.

Die Beerdigung der Verstorbenen fand am 15. Februar 2019 in Anwesenheit von Verwandten und Freunden auf dem Johannis Friedhof in Dresden statt. Großzügige Spenden aus dem Verwandten- Freundes- und Bekanntenkreis für die Dirigentenförderung anlässlich des Todes  von Sabine Lämmel machten noch einmal die Wertschätzung ihrer Persönlichkeit deutlich.

Aus gegebenem Anlass wird der sechste Ernst von Schuch Dirigentenpreis der Verstorbenen gewidmet sein.

 

 

 

 

Ernst von Schuch Dirigentenpreis 2018 – ein Jubiläum

Preisträger des Ernst von Schuch Dirigentenpreises 2018 ist der junge Dirigent und Stipendiat des deutschen Musikrates,  der Ungar Gábor Hontvári aus Weimar. Er wurde  am 25. Oktober 2018 im Festsaal des Landhauses Dresden ausgezeichnet.

 

Überreicht wurde der mit  2000,- € dotierte Förderpreis bereits zum fünften Mal, dieses Mal von Dr. Bernt- Christoph Lämmel aus Saarbrücken, Urenkel von Ernst und Clemetine von Schuch.

 

Annähernd 90 geladene Gäste hatten sich zu dieser kleinen Jubiläumsveranstaltung eingefunden, darunter Anne-Katrin Klepsch, Kulturbürgermeisterin der Stadt Dresden, Andreas Schüller, Chefdirigent der Staatsoperette Dresden, Professor Gunther Kahlert aus Weimar, Wolfgang Hentrich, 1.Konzertmeister der Philharmonie Dresden, Michael Hurshell, Leiter der Jüdischen Philharmonie Dresden,  Dr. Dominik Sedivy, Leiter des Richard-Strauß-Institutes in Garmisch Partenkirchen, Professor Christian Kluttig,  Vertreter der Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Dresden sowie die Eltern des Preisträgers, die extra aus Ungarn angereist waren.

In seiner Laudatio hob Professor Lutz Köhler aus Potsdam  bewundernd und anerkennend die herausragende Dirigierkunst des jungen Preisträgers hervor.

Dr.Bernt-Christoph Lämmel stellte in seiner Rede zur Preisübergabe noch einmal die Stationen seines Urgroßvaters auf dem Weg zum überragenden Generalmusikdirektor  der königlich sächsischen Hofoper in Dresden dar.

 

Musikalisch wurde die Veranstaltung von Künstlern der Sinfoietta Dresden umrahmt, die mit ihrer den Eindrücken und Klängen der Natur entnommenen Musik dem Publikum zu ungewohnten, neuen Hörerlebnissen verhalfen.

 

In der Presse fand die Veranstaltung großen Zuspruch.

 

 

v.l. Martina Damm, Dr. Bernt-Christoph Lämmel, Gábor Hontvári, Prof.Lutz Köhler                       (c) Stadtmuseum Dresden

 

v.l. Gábor Hontvári , Dr. Bernt-Christoph Lämmel (c) Stadtmuseum Dresden

Uta-Maria Lempert, Sinfonietta Dresden (c) Stadtmuseum Dresden

Interessantes aus der Welt Ernst vonSchuch’s

Die Schuchvilla in Radebeul

Im April und Mai 2018 war die Schuchvilla in Radebeul der Ort für eine szenische Aufführung aus dem Leben der Familie Ernst Edler von Schuch. Veranstalter waren die Landesbühnen-Sachsen.

 

Ernst von Schuch und „Der Ring des Nibelungen

Im Januar 2018 gab das Historische Archiv der Staatstheater Dresden anlässlich der kompletten Aufführung des „Ring der Nibelungen“ in Dresden Einblick in das vorhandene Archivmaterial der bisherigen Aufführungspraxis.

Die beiden ersten Dresdner Inszenierungen der Tetralogie unter Ernst von Schuch in den Jahren 1884-1886 und 1913 standen dabei im Vordergrund.

 

Schenkung aus dem Nachlass von Clementine von Schuch II an das Archiv der Semperoper Dresden 2017

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Im November 2017 übergab Martina Damm, Sprecherin der Familienstiftung, eine Schenkung aus dem Nachlass ihrer Tante, Clementine von Schuch II an das Historische Archiv der Sächsischen Staatstheater (Archiv der Semperoper Dresden). Clementine von Schuch, eine der Mitbegründerinnen der Schuchstiftung, gehörte als Mezzosopranistin in der Zeit von von 1945-1948 dem Ensemble der Staatsoper Dresden an.

Das umfangreiche Nachlasskonvolut enthält insbesondere Künstlerfotos und schriftliche Dokumente aus der Zeit ihres Dresdner Engagements.

Ernst von Schuch Dirigentenpreis 2017

 

Preisträger des Ernst von Schuch Dirigentenpreises 2017 ist der junge Dirigent und Stipendiat des deutschen Musikrates,  der Iraner Hossein Pishkar aus Düsseldorf. Er wurde  am 12. Oktober 2017 im Festsaal des Landhauses Dresden ausgezeichnet.

 

Überreicht wurde der mit  2000,- € dotierte Förderpreis von Gerhild von Schuch aus der Schweiz, Witwe von Ernst von Schuch III, Enkel von Ernst und Clementine von Schuch.

In Anwesenheit von mehr als 70 geladenen Gästen, darunter Professor Dr. Hartmut Haenchen und Professor Christian Kluttig, Vertreter der Staatskapelle Dresden und der Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Dresden, fand der Laudator, Professor Boguslaw Jan Strobel aus Belgien, herzliche Worte der Bewunderung und Anerkennung für den begabten jungen Dirigenten.

 

Dr. Benedikt Holtbernd, künstlerischer Geschäftsführer des Deutschen Musikrates, würdigte in seiner Ansprache die Kontinuität der Dirigentenförderung durch die Familienstiftung und die besondere Qualität der Zusammenarbeit beider Institutionen.

Martina Damm, Sprecherin der Familienstiftung, hob bei ihrer Begrüßung angesichts der unterschiedlichen Herkunftsländer der Gäste die europäisch-internationale Ausrichtung der Veranstaltung hervor.

 

Dies drückte sich auch im musikalischen Beitrag zur Preisverleihung aus: Ali Pirabi und Bernd Sekura beeindruckten das Publikum mit ungewöhnlichen eigenen Kompositionen iranischen/persischen Ursprungs auf Steintrommel, Santur, Setar und Sanbur.

In der Presse fand die Veranstaltung großen Zuspruch.

EvS-Preisverleihung 2017, v.l. Dr. Benedikt Holtbernd, MartinaDamm, Hossein Pishkar, Gerhild von Schuch,Prof.Boguslaw Jan Strobel,(c) Peter Bäumler

EvS-Preisverleihung 2017 Ali Pirabi an der Setar (c) Peter Bäumler

 

EvS-Preisverleihung 2017, Bernd Sikura an der Steintrommel (c) Peter Bäumler

Grandiose Erfolge für Ernst von Schuch Preisträger beim Deutschen Dirigentenwettbewerb in Köln am 29.September 2017

 

Drei Ernst von Schuch Preisträger wurden beim Großen Deutschen Dirigentenpreis, dem europaweit höchst dotierten  Dirigentenwettbewerb, ausgezeichnet!

Hossein Pishkar aus Düsseldorf, bereits im Juni diesen Jahres von der Familienstiftung auserkorener Ernst von Schuch Preisträger 2017, erhielt beim Wettberwerb um den Deutschen Dirigentenpreis Ende September in Köln den mit 20.000,- € dotierten ersten Preis. Er überzeugte die Jury mit der Ouverture aus „Manfred“ von Robert Schumann und Ausschnitten aus dem 3.Akt der Oper Rigoletto von Giuseppe Verdi.

Dominik Beykirch aus Weimar, Ernst von Schuch Preisträger 2015, erreichte mit „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauß den mit 10.000,- € dotierten zweiten Platz.

Vladimir Yaskorski aus Zwickau, Ernst von Schuch Preisträger 2014, erhielt den mit 500,-€ dotierten Sonderpreis des Musikverlages Breitkopf und Härtel für das Dirigat eines Werkes aus dem 21. Jahrhundert.

Unter den annähernd 500 Besuchern war auch Johannes Braun, dritter Ernst von Schuch Preisträger 2016.

 

Historischer Moment: Vier Ernst von Schuch Preisträger beim Finalkonzert des Dt. Dirigentenpreises in Köln; v.l.: H.Pishkar, J.Braun, M.Damm, V.Yaskorsi, D.Beykirch

 

 

 

Brigitte Bela, Enkelin von Ernst und Clementine von Schuch, im Jahr 2017 verstorben

Am 24.Januar 2017 ist Brigitte Bela, geb. Schmidt im Alter, von 97 Jahren in Bonn verstorben.

Sie war die älteste, noch lebende Enkelin von Ernst und Clementine von Schuch und die Tochter von Käte Schmidt-Edle von Schuch und Reinhold Schmidt. Geboren am 5. Januar 1920 in Dresden, erlebte sie, bedingt durch die Ereignisse des 2. Weltkrieges, wechselvolle Stationen in Ost- und Westdeutschland und verbachte ihre letzten Lebensjahrzehnte in Bonn.

Als Mitbegründerin der Familienstiftung Ernst Edler von Schuch und großzügige Förderin des Ernst- von- Schuch-Dirigentenpreises erwarb sie sich hohe Anerkennung im Familien-und Freundeskreis wie auch bei den jungen Preisträgern und im Dirigentenforum.

Die Urnenbeisetzung der Verstorbenen fand am 8. März 2017 in Anwesenheit von Verwandten und Freunden auf dem St.Pauli Friedhof in Dresden statt.

 

Ausstellung in Graupa 2016-2017 – „Alle meine Kräfte diesem Werke…Schuchs eigener Wagner“

Vom 5.November 2016 bis 19.März 2017 wurde in den Richard-Wagner-Stätten Graupa die Ausstellung „Alle meine Kräfte diesem Werke…Schuchs eigener Wagner“ gezeigt.

Die Ausstellung beleuchtete die Rezeption wagnerscher Werke durch Ernst von Schuch im Laufe seiner über 40 jährigen Dienstzeit an der Dresdner Hofoper und ihre Interpretation durch berühmte Sänger der „Ära Schuch“.

Es wurden Objekte aus der Sammlung der Familienstiftung Ernst Edler von Schuch, die im Stadtmuseum Dresden aufbewahrt werden, gezeigt, wie auch die Meistersinger-Partitur und von Schuch benutzte Klavierauszüge aus Privatbesitz. Ebenfalls zu sehen war das Gipsmodell der in der Semperoper Dresden ausgestellten Bronze-Büste von Ernst von Schuch.

Zur Ausstellungseröffnung erklang vierstimmig als Uraufführung in Graupa „Das Weihelied“, eine Komposition von Ernst von Schuch.

Graupa Ausstellung E.v.Schuch und R.Wagner 2016-2017 (c) Richard Wagner Stätten Graupa

Ernst von Schuch Dirigentenpreis 2016

Preisträger des Ernst von Schuch Dirigentenpreises 2016 ist der junge Dirigent und Stipendiat des deutschen Musikrates, Johannes Braun aus Weimar. Er wurde  am 22. September 2016 im Festsaal des Landhauses Dresden ausgezeichnet.

Überreicht wurde der mit  2000,- € dotierte Förderpreis von Eva Damm, Ururenkelin von Ernst und Clementine von Schuch.

In Anwesenheit von annähernd 70 geladenen Gästen, darunter Vertreter der Staatskapelle Dresden, der Staatsoper Dresden, der Staatsoperette Dresden fand der Laudator, Professor Andreas Weiss aus Karlsruhe herzliche Worte voller Anerkennung für den jungen Dirigenten. Andrea Meyer-Borghardt vom Dirigentenforum beleuchtete in ihrer Ansprache den Werdegang der bisherigen Preisträger.

 

Die musikalische Gestaltung übernahmen Holger Miersch (Piano) und Florian Mayer (Violine).

Die Musiker begeisterten mit ausgewählten Stücken von Komponisten aus der „Ära Schuch“ und ihrer temperamentvollen Interpretation das Publikum.

EvS-Dirigentenpreisverleihung 2016 v.l. Prof. Andreas Weiss, Martina Damm, Johannes Braun, Eva Damm, Andrea Meyer-Borghardt(c) Stadtmuseum Dresden

EvS-Dirigentenpreisverleihung 2016 v.l. Holger Miersch, Florian Mayer(c) Stadtmuseum Dresden

Urenkelin von Ernst und Clementine von Schuch im Jahr 2016 verstorben

Am 31.Januar 2016 ist Bettina Funk, geb.Mueller, im Alter von 62 Jahren unerwartet in Berlin verstorben.

Sie war eine Urenkelin von Ernst und Clementine von Schuch und die Tochter von Clementine Edle von Schuch und Willy Mueller. Die Verstorbene wurde in Anwesenheit  von Verwandtschaft und zahlreichen Freunden in der Grabstätte ihrer Mutter in Berlin beigesetzt.

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Bettina Funk mit ihrer Mutter Clementine von Schuch im Jahr 2012

Ernst von Schuch Dirigentenpreis 2015

 

Preisträger des Ernst von Schuch Dirigentenpreises 2015 ist der junge Dirigent und Stipendiat des deutschen Musikrates, Dominik Beykirch aus Weimar. Er wurde  am 22. September 2015 im Festsaal des Landhauses Dresden ausgezeichnet.

 

Überreicht wurde der mit  2000,- € dotierte Förderpreis von Eva Damm, Ururenkelin von Ernst und Clementine von Schuch.

Professor Wolfgang Hentrich, 1. Kapellmeister der Dresdner Philharmonie, würdigte in seiner Laudatio die breichernde Zusammenarbeit des jungen Dirigenten mit dem Orchester.

Dr. Benedikt Holtbernd, Geschäftsführer beim Deutschen Musikrat lobte in seiner Begrüßungsansprache die reibungslose Zusammenarbeit mit der Familienstiftung im Sinne der Förderung junger Dirigenten/innen.

Die musikalische Gestaltung übernahmen Rainer Promnitz, Komponist und Cellist bei den Dresdner Philharmonikern, und der Saxophonist Thomas Seibig.

Dirigenten Preiverleihung 2015

v.l. Prof.Hentrich, Eva Damm, Dominik Beykirch, Martina Damm, Dr. Holtbernd (c) Stadtmuseum Dresden, Franz Zadnicek

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(c) Stadtmuseum Dresden, Franz Zadnicek

Beitritte 2014

Im Frühjahr und Sommer 2014 sind der Familienstiftung beigetreten Uwe Krenzer aus Helsinki und Daniela Pfennig aus Dresden. Beide sind Urenkel und Urenkelin von Ernst und Clementine von Schuch.

Ernst von Schuch Dirigentenpreis 2014

Am 6.September 2014 wurde zum ersten Mal der Ernst von Schuch Dirigentenpreis an Vladimir Yaskorski, Stipendiat beim Dirigentenforum des Deutschen Musikrates, vergeben.

Brigitte Bela, Enkelin von Ernst und Clementine von Schuch, Mitbegründerin der Familienstiftung und Stifterin des Dirigentenförderpreises übergab persönlich während einer Feierstunde im Festsaal des Landhausses Dresden den mit 2000,-€ dotierten Preis an den jungen Nachwuchsdirigenten.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Künstlern der Staatsoperette Dresden.

v.l. Andreas Schüller, Vladimir Yaskorski, Brigitte Bela, Dr. Holtbernd, Prof.Uecker, Martina Damm, Wolfgang Schaller (c) Stadtmuseum Dresden, Fran Zadnicek

Clementine von Schuch im Jahr 2014 verstorben

Am 29.Juni 2014 verstarb Clementine von Schuch, Mitbegründerin der Familienstiftung Ernst Edler von Schuch und eine der Enkelinnen von Ernst von Schuch in Berlin im Alter von 92 Jahren.
Sie war das einzige Kind von Hans und Valeria von Schuch, geb. Koslerova, wuchs in Dresden auf und wurde dort von ihrer Tante Liesel von Schuch als Opernsängerin ausgebildet. Clementine von Schuch wirkte als Sopranistin an der Oper in Königsberg, der Dresdner Semperoper und der Komischen Oper in Berlin.

Clementine Edle von Schuch im Jahr 2012

100. Todestag von Ernst von Schuch am 10. Mai 2014

Am 10.Mai 2014 gedachte die Familie des 100. Todestages ihres Vorfahrens Ernst Edler von Schuch in einer Gedenkfeier auf dem Friedhof Radebeul West. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Bläsern der Sächsischen Staatskapelle Dresden, die zu Ehren eines der großen Dirigenten dieses Klangkörpers erschienen waren.

Grabstätte von Ernst und Clementine von Schuch auf dem Friedhof Radebeul-West

Grabstätte von Ernst und Clementine von Schuch auf dem Friedhof Radebeul-West

Ausstellung „Die Schuchs – eine Künstlerfamilie in Dresden“ 2014 im Stadtmuseum Dresden

 

Von Mai – September  2014 fand die Ausstellung „Die Schuchs-eine Künstlerfamilie in Dresden“ im Stadtmuseum Dresden statt.

Eröffnet wurde  die Ausstellung in Anwesenheit einer großen Zahl von Nachkommen aus der Schuchfamilie. Die Exponate der Ausstellung stammten aus der Sammlung der Familienstiftung Ernst Edler von Schuch und Privatbesitz der Nachkommen; auch Museen hatten Leihgaben zur Verfügung gestellt.

Im Begleitbuch der Ausstellung ist eine Biografie über Ernst von Schuch von Martina Damm veröffentlicht.

 

v.l. Brigitte Bela, Sabine Lämmel, Daniela Pfennig, Dr. Bernt-Christoph Lämmel, Martina Damm

v.l. Brigitte Bela, Sabine Lämmel, Daniela Pfennig, Dr. Bernt-Christoph Lämmel, Martina Damm (c) Stadtmuseum Dresden